Verkehrsmonitoring als Beitrag zu mehr Sicherheit und angemessener Geschwindigkeit

Eine regelmäßige Beobachtung des Verkehrs an Stellen mit erhöhtem Risiko hilft dabei, mögliche Probleme und Ursachen zu identifizieren wie z.B. auch eine unangemessene Geschwindigkeit in Gefahrenbereichen. Solche datenbasierten Maßnahmen unterstützen das übergeordnete Ziel der Vision Zero, die Zahl von Unfällen, Verletzten und tödlichen Verkehrsunfällen deutlich zu reduzieren und die Sicherheit für alle auf den Straßen zu erhöhen.

Wo schafft Verkehrsbeobachtung einen echten Sicherheitsnutzen?

Gerade dort, wo viele Verkehrsteilnehmende unterwegs sind oder wo wiederholt kritische Situationen auftreten, kann eine gezielte Verkehrsanalyse helfen, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. Durch die Auswertung relevanter Verkehrsdaten lassen sich in unserer SMART Plattform Schwerpunkte identifizieren, an denen angemessene Geschwindigkeiten gefördert und das Verkehrsverhalten verbessert wird.

Beispiel: Datenbasierte Geschwindigkeitsbetrachtung

Moderne Verkehrsanalysen umfassen unterschiedliche Aspekte, wie bspw. durchschnittliche Fahrgeschwindigkeiten / V85, Verkehrsdichte und Häufigkeiten von kritischen Situationen. Auf dieser Grundlage lassen sich Orte priorisieren, an denen eine Anpassung der Geschwindigkeit besonders zur Verkehrssicherheit beiträgt – etwa durch Gestaltung des Straßenraums, gut sichtbare Verkehrszeichen, Verkehrsüberwachung oder sonstige Maßnahmen.

Verkehrssicherheits-optimierte Datenanalyse

Für die Analyse werden folgende sicherheitsrelevante Verkehrsdaten aus dem gesamten Straßennetz überlagert:

Dank der innovativen Datenlage können neben polizeilich ermittelten Unfallhäufungsstellen auch solche Orte in die Geschwindigkeitsüberwachung einbezogen werden, die kurz davor sind, eine Unfallhäufungsstelle zu werden.

Fazit: Strategische Planung stärkt Verkehrssicherheit

Ein strategischer Einsatz von Verkehrsbeobachtung und -analysen erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr, indem er hilft, möglichst rechtzeitig geeignete Maßnahmen zu definieren, umzusetzen und deren Wirkung zu überprüfen. Besonders vulnerable Gruppen wie Fußgängerinnen und Fußgänger oder Radfahrende profitieren davon, wenn Verkehrswege und Geschwindigkeiten so gestaltet werden, dass Risiken reduziert und Vertrauen in eine sichere Mobilität gestärkt werden.